Hanf und CBD im Recht

Durch die seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bestehende Einstufung von Hanf (Cannabis) als gefährliches Suchtmittel und den damit verbundenen tief verwurzelten und irrationalen Vorurteilen in der Gesellschaft, wurde nicht nur die Forschung sondern auch die Verwendung dieser wertvollen Pflanze sowohl als Heil- wie auch als Nahrungsmittel jahrzehntelang behindert.

Erst in den letzten Jahren hat man die wertvollen und unverzichtbaren Eigenschaften der Hanfinhaltsstoffe genauer erforscht und sich in breiterem Umfang zunutze gemacht.

Im Jahr 2016 wurde CBD in der „EU-Cosmetics-CosIng-EC Regulation“ als offiziell anerkannter Kosmetik-Rohstoff, ebenso wie das schon länger in der Kosmetik bewährte Hanfsamenöl, gelistet.

Trotzdem und obwohl die WHO in einer umfangreichen Studie die äußerst positiven medizinischen Eigenschaften von CBD, sowie dessen Ungefährlichkeit bestätigte, versuchte man aber seitens der EU mehrere Male CBD zu verbieten und zuletzt sogar als Suchtmittel einzustufen. Nach dem historischen UN-Beschluß vom 02. Dezember 2020 in Wien dürften diese Bestrebungen endgültig Geschichte sein.